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Eine makellose Kleinfeld-Turnier-Bilanz... Rosedde (Spontanverletzung, 3Wochen Ausfall), Äddde (Querschnittslähmung, 2Wochen Ausfall), Hobbit (Sonnenbrand, ungewiss evtl. Sportinvalide), ManU (Profikader SCH), Pettinho (befindet sich in der Reha, kann aber wieder erste Schritte gehen), HiX (Profikader SW Esch) und viele mehr ... Glücklicherweise hatten wir drei bereitwillige Helfer, die den brasilianischen „Hacke Spitze 1 2 3“-Fussball mit leben. Ich kann es nur noch einmal betonen: Der Geist von 1954 war da!... Und ihr wisst, welcher Geist das war. Eine Einheit stand auf dem Platz: Michael „Toni Turek“ Kaminski! Daniel „Werner Liebrich“ Spindler! Torsten „Ottmar Walter“ Feismann! Moritz „Horst Eckel“ Feldkämper! Dennis „Fritz Walter“ Zyche! Henning „Jupp Posipal“ Struck! Christopher „Max Morlock“ Herweg! Stefan „Hans Schäfer“ Nitsche! Simon „Werner Kohlmeyer“ Ottenhues! Thorsten „Helmut Rahn“ Heger! Klasse Fußballer diese 54er - Typen, aber keinen Sinn für unseren technikbetonten Fußball. Spiel 1 gegen Latos Linksaußen (28 Grad Celsius): Ganz klare Dominanz über das ganze Spiel. Der Altersdurchschnitt des Gegners betrug allerdings auch 45 Jahre. Der Stürmer war mindestens 60 Jahre, aber brandgefährlich. Dieses Spiel wurde aber souverän nach Toren von Torde und Herpi 2:0 gewonnen, obwohl die Gegner eine Chance hatten, die aber durch den Titan vereitelt wurde. Natürlich war die Präsenz eines Christopher Herwegs, der mitten im Spiel eintraf, extrem wichtig. Das Spiel der Mannschaft wurde gleich flüssiger, auch wenn er nur 3 Sekunden spielte, klasse Präsenz! Brasilien träumte schon wieder vom Finale, doch dann kam Handicap Nummer Eins: Otti wurde in den Profikader des SC Hörstels berufen und fehlte dem Team somit. Aber Zeit muss sein: Sein Bier wurde noch ausgetrunken! Doppeldaumen hoch! Handicap 2 : Ein persönliches aber dadurch auch mannschaftlich schwächendes Handicap konnte man im nächsten Spiel kaum überhören. Kasten schrie zu Doenie rüber, dass er heute noch nicht groß gemacht hat... welch ein Schlag ins Gesicht! Das zweite Spiel gegen „Brökers Helden“ wurde schwerer... Die Taktik war allerdings bekannt, da Doenie und ich mit dem Team in einer Kabine waren und deren Taktik belauscht hatten („Ey wie letzte Mal, wir hauen die alle um“)! Zum Glück ist unsere Geheimwaffe Christopher „Eisenstolle“ Herweg, der diese zu Hause vergessen hatte und somit im ersten Spiel wie erwähnt fehlte, von Anfang an dabei! Viele Chancen wurden vergeben. Dies bestrafte der Fußballgott sofort und man lag mit 0:1 (C. Ronaldo) hinten. Ihr erinnert euch an das Spiel im Sommer 1974 in München? Wir hatten den Spirit (neudeutsch) von 1974 in uns („Ein Spiel dauert 90 Minuten“ in diesem Fall zwölf Minuten, für mich persönlich elf zuviel!). Durch Kampf (Beispiel: Kasten grätscht in drei Gegner, zwei kippen um, einer brandmarkte ihn auf der Brust mit Stollenabdrücken) kam das Team wieder ins Spiel. Kasten kam rein... Reingabe von Diddy ... und er haut das Ding mit dem ersten Ballkontakt in die Maschen. 1:1 (Kasten) Nun waren die Brau-Brasis am Drücker und in der letzten Minute schoss Torde den erlösenden Siegtreffer. 2:1 (Torde) Spiel 3 gegen Borussia Banana 2 (33Grad Celsius): Ein Spiel mit hochgekochten Emotionen. „Mad Mitch“- Lehmann regte sich zu Recht über den übertriebenen Einsatz eines Gegenspielers auf. Dieses Spiel wurde wieder in der letzten Minute gewonnen durch Torde, der aus einem unmöglich-spitzen Winkel das Ding ins Tor knallte! 1:0 (Torde) Und warum machte Torde das Tor? Weil wie der Coach schon richtig erkannte... „Er Eier hat, so groß wie Kirchenglocken!“ Spiel 4 gegen die Hagen Familie (49Grad Celsius): Ich kann es ja vorwegnehmen. Hier haben wir die einzigen Punkte VERSCHENKT. Viele Chancen auf unsere Seite, allerdings auch eine Riesenchance für die Gegner (Pfostenschuss - freies Tor). Es war womöglich der Druck, der auf den einzelnen Spielern lag. Drei Spiele und Drei Siege... ein Druck, da verkrampft man eben schnell. Zumal es ein Spiel zwischen eigentlichen Teamkameraden war (Hörstel 2). Mitch war heiß auf ein Tor. Man wurde des Öfteren überrascht, dass man ihn neben sich sah auf der gegnerischen Strafraumgrenze. Die Tabellenführung wurde abgegeben. Das DFT-Team gewann jedes ihrer vier Spiele. Die Fans trafen ein ... doch viel wichtiger... Coach „Sepp Herberger“ Hobbit, der das Team in den letzten drei Spielen noch mal nach vorne peitschen sollte. Die Geschichte war nun wieder offen. Ein Finale wie es besser nicht geht: 1. Brauerei Brasilianer 16 Pkte 2. DFT feat. Morlocks... 15 Pkte 3. Dosenöffner 13 Pkte Es musste also weiterhin auf Sieg gespielt werden. Spiel 7 (Finale) gegen die Dösenöffner (95 Grad Celsius): Center-Court... unsere Seite ... keine Niederlage auf dem Platz. Und da beschweren sich die Tennisspieler wenn sie in Melbourne bei 45 Grad auf dem Center Court stehen. Die Erwartungshaltung des Trainers und der Fans war erdrückend, aber nicht hemmend. Wir spielten wie junge Götter. Beckenbauer zu Maradona, der zu Pele, der zurück auf Baresi, der legt auf Torwart Zoff, dieser weit nach vorne auf Batistuta, der ihn dann versenkt. Auf Deutsch also... Doenie bekam den Ball natzte zwei drei Spieler aus, brachte sich in Schussposition und legte den Ball ins Netz. 1:0 (Doenie) TURNIERSIEG... Aber nein ... es gab noch den kleinen Diddy, der da ganz einfach... ganz brasilianisch einen lang legt... so läuft der Hase! Die Pfeife blieb stumm, erst als sich alle zum Schiri umdrehten, war klar... Elfmeter! Der Spieler läuft an... Elfmeterkiller Goycochea ahnt die Ecke, berührt ihn ... doch der Elfmeter war halt fast so gut geschossen wie Andy Brehmes in Rom 1990... und ihr habt den Schuss 1990 alle gesehen... nur war der Elfmeter von Rom unberechtigt, denn Rudi ist ohne Grund auf den Boden gefallen... die Entscheidung war vertretbar ... 1:1 (Kugelblitz Ailton) EGAL ... Ärmel hochkrempeln... weiter geht’s... OH OH ... in vielen schlummerte nun der Gedanke... „Was ist, wenn wir heute die Ungarn von 1954 sind? Wir die Favoriten... 2:3?“ Aber die Mannschaft ging souverän mit der Situation um... Das Waldstadion wurde zum Wankdorfstadion. Torde „Helmut Rahn“ Heger bekommt den Ball ... aus dem Hintergrund müsste Heger schießen... Heger schießt! ... TOOOOOOOOR TOOOOOOR ... 2:1 (Torde) und warum?! Weil er den Längsten hat! ... Die Brauerei-Brasilianer feiern den zweiten Sieg im zweiten Kleinfeldturnier. Fazit: Eine reine Turniermannschaft. 7 Spiele: 6Siege, 1 Unentschieden ... 2 Gegentore... es war eine überragende Gesamtleistung der Mannschaft... Klasse, Torde... ;) Das Turnier war eine Aufarbeitung der deutschen Nationalmannschaftsgeschichte! 1954... der Zusammenhalt... Im Finale auch mal einen Rückschlag einstecken und cool das entscheidende Tor zum Turnier-Sieg machen. 1974 ... Den Spieß umdrehen im Spiel... aus einem 0:1 ein 2:1 machen! Ich denke einen Vergleich mit diesen Mannschaften herzustellen ist berechtigt und eventuell schmeichelnd für Beckenbauer, Walter und Co. 30 € Siegprämie... jetzt gibt’s einen! (Wohlstand... und da wollen die Bayern so eine Champions League gewinnen... aber die kochen da auch nur mit Wasser! Vielleicht kann Mitch uns ja mal anmelden bei dieser Champions-Liga) Euer Atouba-Diddy |